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11.11.13: WARSTEINER bleibt für weitere 10 Jahre das Oeventroper Festbier - Der Versammlungsbericht

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bleibt für weitere 10 Jahre
das Oeventroper Festbier!!!

Rekordbesuch mit 407 Schützenbrüdern bei der gestrigen Herbstversammlung

Zur gestrigen Mitgliederversammlung waren angesichts der Abstimmung über einen neuen Bierlieferungsvertrag 407 Schützenbrüder mit großen Erwartungen erschienen. Man kann vermuten, dass große Teile der Erschienen mit einer regelrechten „Bierschlacht“ gerechnet hatten. Doch gehen wir chronologisch vor:

Nach der Begrüßung der Versammlungsteilnehmer durch Oberst Johannes Bette gedachte man der Verstorbenen Heinrich Fricke, Josef Rumpf, Ulrich Dierkes, Hermann Hüster, Richard Vieth, Alfred Kraas, Hans Sommer, Hubert Schmidt, Bruno Lieder, Heinz Lenz, Paul Bittner, Franz Jochheim, Hermann Löser, Erwin Becker, Friedhelm Störmann, Horst Stielow und Theo Mester

Anschließend verlas Geschäftsführer Olaf Hachmann das Protokoll der Frühjahrsversammlung; dieses wurde von der Versammlung anschließend genehmigt.

Als Nächstes folgten der Bericht des Oberst und des Geschäftsführers sowie die Abrechnung des Kassierers vom diesjährigen Schützenfest. Oberst und Geschäftsführer zeigten sich erfreut über den Verlauf des Festes, mal abgesehen von der Schlägerei in der letzten Stunde des Schützenfestmontag. Man habe Anzeige erstattet; über den Stand der Ermittlungen könne man aber noch nichts sagen.

Finanziell brachte das diesjährige Schützenfest einen Rekordgewinn in die Vereinskasse!

Nach diesem offiziellen Versammlungsprozedre erfolgte die Abstimmung über einen neuen Bierlieferungsvertrag.

Zuvor wurden noch 4 Stimmenzähler für die spätere Abstimmung gewählt; dies waren Alfred Krick, Manfred Schledde, Peter Bräutigam und Walter Koßmann.

Danach erläuterte Oberst Bett eingehend die Vorgaben für die Abgabe der Angebote.

Die Arbeitsgruppe, die auch in der Vergangenheit die Vertragsverhandlungen geführt haben (Oberst Bette, Geschäftsführer Olaf Hachmann und Kassierer Martin Brüggemann) haben gemeinsam das Konzept ausgearbeitet.

Die vorgegebenen Rahmenbedingungen waren sehr umfassend. Sie betrafen zum einen die Anforderungen an die Logistik für die zu beliefernden Fest der Bruderschaft und der Kompanien. Hierzu gehört insbesondere die Gestellung des Festmaterials wie Zapfanlagen, Kühlwagen, Theken, eben alles, was zum Festequipment gehört. Die regelmäßige Wartung der Schankanlagen durch Fachkräfte musste gewährleistet werden; des Weiteren mussten Fachhändler benannt werden, bei denen man bei Engpässen schnell noch kurzfristig Getränke nachordern kann. Diesen logistischen Teil erfüllten nur 2 Brauereien; der Mangel des dritten Anbieters sei aber nicht so gravierend, dass der Biervertrag daran scheitern werde. Zeitgleich angeschrieben wurden übrigens die drei großen sauerländischen Brauereien Krombacher, Veltins und Warsteiner, so wie es in der Versammlung vor 2 Jahren von den Mitgliedern gefordert worden war.

Der 2. Teil des Anforderungskatalogs betraf die Finanzen, um die es ja in erster Linie ging. Hier waren u.a. folgende Fakten vorgegeben: eine Rückvergütung je hl. Fassbier, eine Rückvergütung über alle Flaschenbiere und Biermixgetränke, weiter die Angaben über das zur Verfügung gestellte Werbebudjet für die Veranstaltungen der Bruderschaft und der Kompanien für Plakate, Banner, Flyer und sonstige Veranstaltungen in der Schützenhalle. Weiter wurde eine Angabe über das Sponsoring für unser Jubiläumsjahr 2016 gefordert. Weiterhin muss die komplette Außenwerbung an und in unserer Schützenhalle (bei einem Bierwechsel notwenig) gewährleistet sein.

Alle Brauereien haben die Ausschreibungsunterlagen zeitgleich erhalten und alle 3 Angebote sind fristgerecht am letzten Abgabetag (18.10.) eingegangen.

Johannes Bette stellte vor der Bekanntgabe der Angebotszahlen noch einmal fest, dass es bei dieser Abstimmung nicht um das Lieblingsbier im Keller des Schützenbruders ging, sondern einzig und allein um den wirtschaftlichen Vorteil unseres Schützengemeinwesens, so wie es auch vor 2 Jahren in der Versammlung gefordert worden sei. Das Arbeitsteam habe vorab vom Vereinsanwalt Bernhard Kraas das nachfolgende Wahlprozedere prüfen und sich die Rechtmäßigkeit absegnen lassen.

Bette erklärte weiter, das bei der nun folgenden Abstimmung keine Brauereinamen genannt würden, sondern lediglich die Angebotszahlen vorgelegt würden, damit sich jeder Schützenbruder emotionslos den wirtschaftlichen Zahlen widmen könne.

Anschließend gab der Oberst die ermittelten Angebotszahlen bekannt. Da diese sich exorbitant unterschieden, war wohl allen Schützenbrüdern klar, dass der günstigste Anbieter den Zuschlag erhalten würde und so fiel auch das Ergebnis mit 87,47% eindeutig aus. Johannes Bette verkündete dann, das er sich über die weitere 10-jährige Zusammenarbeit mit der Warsteiner Brauerei sehr freue, mit der man nun ins fünfte Vertragsjahrzehnt gehen würde. Das Ergebnis wurde von der Versammlung stürmisch bejubelt!!! Lange Gesichter gab es allerdings auch, denn trotz des fast unglaublich finanziellen Unterschiedes hatten doch tatsächlich 9,83% (40 Schützenbrüder) gegen den Antrag des Vorstandes gestimmt und nahmen wissentlich einen großen wirtschaftlichen Verlust unserer Kompanien und Bruderschaft in Kauf! Was muss nur in solchen Köpfen vor sich gehen? Wie kann man nur für einen so hohen wirtschaftlichen Nachteil des eigenen Vereins stimmen?

Nach der Abstimmung über den Biervertrag nahm die Versammlung die weiteren Tagesordnungspunkte in Angriff.

Zunächst wurden die Mitglieder des Festausschuss 2014 benannt.

Für Dinschede wurden gemeldet:

Jan Gierse, Timo Gierse, Aaron Humpert, Christoph Humpert, Alexander Frimmel und Stefan Frimmel.

Für Glösingen sind dabei:

Daniel Branco, Nelson Branco, Dirk Peters, Daniel Peters, Olaf Kollmer-Heidkamp, Hendrik Hammer, Ersatz: Sebastian Krick

Aus Oeventrop sind dabei:

David Jaekel, Alexander Köpp, Robin Krass, Lukas Struwe, Christian Tillmann, Dominic Tschepel, Ersatz Marc Furmanski.

Die Jünglingsfahne tragen:

Stefan Kaerger, Fabian Möckel, Jan Padberg, Ersatz: Johannes Tillman.

Der Festausschuss 2014 scheint mir der sportlichste aller Zeiten zu sein, denn die SG Ruhrtal ist hier extrem stark vertreten!

Unter Punkt Verschiedenes berichtete Johannes Bette weiter, dass man auf dem Antreteplatz derzeit am arbeiten sei, um eine Versickerungsanlage für die großen versiegelten Flächen auf dem Schützengelände zu schaffen. Diese Maßnahme habe Hauptmann Markus Trüller vorgeschlagen, die der Bruderschaft im Jahr ca. 1500 Euro an Abwassergebühr erspart. In die in Planung involviert sind auch Architekt Gerd Klemm und Ulli Grewe von der Stadt Arnsberg. Markus Trüller erhielt lautstarken Applaus für diesen schönen Schachzug!

Bette wies weiter darauf hin, dass Günter Hochstein als neuer Chronist für die Bruderschaft arbeite (wir berichteten bereits ausführlich darüber!) Er wünschte ihm eine stets „flotte Feder“ und immer einen Chip in der Kamera zu haben!

Im kommenden Fußball-Weltmeisterschaftsjahr wird auf jeden Fall wieder Public-Viewing in der Schützenhalle angeboten. Man hofft, dass die Anstoßzeiten nicht zu nachtschlafener Zeit liegen werden.

Kassierer Martin Brüggemann wies die Schützenbrüder auf die notwendige Umstellung des SEPA-Verfahrens hin, was aber für den einzelnen Schützenbruder keine Auswirkungen habe.

Benno Susewind regte die Aufstockung des Finanzierungsetats für den Vorstand von bisher 5.000 Euro auf eine höhere Summe an, da dieser Betrag nicht mehr zeitgemäß sei. Bette erklärte, dass hierzu eine Satzungsänderung notwendig sei. Derzeit stecke man wegen des Hallenumbaus für das Jubiläumsjahr so in Arbeit, dass sich dafür zurzeit keine freien Kapazitäten mehr auftäten.

Präses Ernst Thomas wies darauf hin, dass wegen der geringen Zahl der Kirchenbesucher die Samstagabendmesse in Oeventrop wegfalle; es bleibe in Oeventrop aber bei der jetzigen Sonntagsregelung. Außerdem gäbe es ja noch alternative Möglichkeiten in Oeventrop mit dem Missionshaus und dem Elisabethheim.

Die Festmesse zum Patronatsfest werde aber trotzdem an einem Samstag gefeiert. Er lud alle Schützenbrüder zur Teilnahme an der Sebastiansfeier am 18. Januar ganz herzlich ein und erinnerte an die erbärmliche Teilnahme im letzten Jahr!

Zum Schluß gehört noch ein ganz besonderes Lob der Musikkapelle, die wieder einmal beste, begeisterungsfähige Unterhaltung bot und und immer wieder stürmischen Applaus erntete!

Text und Bilder: Franz-Josef Molitor

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Oberst Bette, Präses Ernst Thomas und Schützenkönig Markus Weber wollten vor der Bierabstimmung klaren Kopf behalten!

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Mit 407 Schützenbrüdern war die große Halle rappelvoll!

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Allerbeste Musik bot wieder die Musikkapelle Oeventrop, der man stundenlang zuhören könnte!



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