
Am Samstag, den 21.02.2026, erfüllte sich im St. Christophorus Wohnhaus ein ganz besonderer Wunsch der Bewohnerinnen und Bewohner: Ein eigener Blaulichttag sorgte für spannende Einblicke, persönliche Begegnungen und viele strahlende Gesichter.
Organisiert wurde die Veranstaltung von Johanna Prior, die sich im dritten Ausbildungsjahr zur Heilerziehungspflegerin befindet. Im Rahmen ihrer Projektarbeit hatte sie das Ziel, das oftmals „negative Bild“ vom Blaulicht abzubauen, Ängste zu nehmen und stattdessen Vertrauen durch direkte Begegnungen zu schaffen – ein Vorhaben, das an diesem Tag eindrucksvoll gelang.
Unterstützt wurde sie dabei vom Löschzug Oeventrop unter der Leitung des stellvertretenden Löschzugführers Thorsten Schöller. Mit viel Geduld erklärten die Einsatzkräfte ihre Ausrüstung, beantworteten Fragen und ermöglichten einen Blick in die Einsatzfahrzeuge.
Ebenfalls vor Ort war der Rettungsdienst Hagelstein mit Rettungssanitäter Chris Kothenschulte, der anschaulich die Arbeit im Rettungswagen vorstellte und Berührungsängste nahm. Komplettiert wurde das Blaulicht-Team durch die Polizei, vertreten durch Bezirksbeamtin Anja Wahle, die offen und herzlich mit den Bewohnerinnen und Bewohnern ins Gespräch kam.
Zum gelungenen Rahmenprogramm trug auch die „ansprechBar“ bei. Der liebevoll gestaltete Anhänger – ein Projekt der Propsteipfarrei St. Laurentius Arnsberg und der Caritas Arnsberg – schenkte kostenlos Kaffee aus und lud zum Verweilen ein. Die Idee hinter der „ansprechBar“ ist ebenso einfach wie wertvoll: In regelmäßigen Abständen auf Friedhöfen für Menschen „ansprechbar“ sein, Begegnungen ermöglichen, ein Getränk anbieten und zuhören bei allem, was Friedhofsbesucher bewegt. Die 27 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich darüber hinaus auch bei Großveranstaltungen und Weihnachtsmärkten – so wie nun beim Blaulichttag im Wohnhaus.
Für das leibliche Wohl sorgte das Deutsches Rotes Kreuz mit einer deftigen Gulasch– und Erbsensuppe zum Mittagessen und rundete damit den rundum gelungenen Tag kulinarisch ab.
Am Ende waren sich alle einig: Der Blaulichttag war nicht nur informativ, sondern vor allem ein Tag der Begegnung, des Vertrauens und des gegenseitigen Verständnisses – ein Projekt, das nachhaltige Wirkung zeigen dürfte.
Text und Bilder: Ronald Frank






