
Mit großem Engagement haben Teilnehmende des ABZ Oeventrop erneut einen wichtigen Beitrag für das Ortsbild geleistet. Unter der Anleitung von Bildungsbegleiter Christian Schulte wurden am 27. und 28. Mai bei strahlendem Sonnenschein zahlreiche verschmutzte Stellen im Ort gereinigt und von Graffiti- sowie anderen Schmierereien befreit. Die betroffenen Flächen wurden im Anschluss fachgerecht überstrichen und dadurch sichtbar aufgewertet.
Insgesamt konnten zehn Objekte erfolgreich bearbeitet werden. Der Einsatz erfolgte erneut im Auftrag des Vereins Haus & Grund Oeventrop e.V. Dessen Vertreter Thomas Röttger zeigte sich sehr dankbar für die Unterstützung und kündigte bereits weitere Projekte an, die künftig gemeinsam umgesetzt werden sollen.
Die Aktion ergänzt zugleich sinnvoll die Bemühungen anderer Vereine und engagierter Gruppen in Oeventrop, die sich ebenfalls regelmäßig für Sauberkeit, Pflege und ein positives Erscheinungsbild des Ortes einsetzen. Durch das gemeinsame Engagement entsteht Schritt für Schritt ein noch lebenswerteres Umfeld für alle Bürgerinnen und Bürger.
Für die Teilnehmenden des ABZ bietet der praktische Einsatz dabei weit mehr als nur eine sichtbare Aufgabe. Sie lernen den professionellen Umgang mit Reinigungs- und Arbeitsmaterialien, trainieren Teamarbeit, Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein und erleben unmittelbar, welchen Wert ihre Arbeit für die Gemeinschaft hat. Berufliche Bildung wird so praxisnah und greifbar vermittelt – mitten im Alltag und im direkten Kontakt mit dem Gemeinwesen.
„Solche Projekte verbinden praktisches Lernen mit gesellschaftlichem Engagement“, erklärt Bildungsbegleiter Christian Schulte. „Die Teilnehmenden sehen unmittelbar, was sie gemeinsam erreichen können, und erleben, wie ihre Arbeit das Ortsbild positiv verändert.“
Gleichzeitig zeigen die gereinigten und neu gestalteten Flächen, wie wichtig gemeinschaftliches Handeln für ein gepflegtes Ortsbild ist. Vielleicht entstehen daraus künftig sogar vereins- und institutionsübergreifende Projekte, bei denen bislang verschandelte Flächen kreativ gestaltet werden. Solche gemeinschaftlich entwickelten Bilder oder Kunstaktionen könnten nicht nur das Ortsbild weiter verschönern, sondern möglicherweise auch die Hemmschwelle erhöhen, Flächen erneut zu beschmieren.
Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie soziale Verantwortung, praktische Qualifizierung und gemeinschaftliches Engagement erfolgreich miteinander verbunden werden können.
Text und Fotos: Daniel Büenfeld


