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Danke Johannes Bette für 40 Jahre Vorstandsarbeit in der Schützenbruderschaft

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Danke Johannes Bette für 40 Jahre Vorstandsarbeit in der Schützenbruderschaft

Die Vorgeschichte

Um die Philosophie und Einstellung von Johannes Bette zum Vereinsleben der Schützenbruderschaft St. Sebastian Oeventrop 1766 e.V. besser verstehen zu können ist es erforderlich in die Vergangenheit zurück zu schauen.
Im Jahre 1924 wurden die drei Schützenkompanien in den Ruhrdörfern gegründet. Erster Dinscheder Kompanieführer war Johannes Bette, dem gleichnamige Großvater des heutigen Schützenoberst
(um keine Verwechselungen entstehen zu lassen wird er weiter als Johannes Bette sen. bezeichnet). Er leitete die Geschicke der Kompanie in den Jahren von 1924 bis 1932, sowie von 1935 bis 1947. Dem Großvater des jetzigen Schützenoberst war es mit zu verdanken, dass das Schützenleben nach dem zweiten Weltkrieg wieder auflebte. Aus der Schützengesellschaft der Gemeinde Oeventrop wurde die heutige „St. Sebastian Schützenbruderschaft“. Um die Akzeptanz in der Besatzungszone durch die Alleierten zu erhalten wurde der Verein dem Kirchenwesen angegliedert.
Nach dem zweiten Weltkrieg war das Eigentum der damaligen Schützengesellschaft beschlagnahmt und Johannes Bette sen. war der Treuhänder des Eigentums in den Jahren von 1945 bis 1948.
Der heutige Schützenoberst Johannes Bette wurde 1953 geboren. Fünf Jahre später wählte man seinen Vater, Gisbert Bette, zum Geschäftsführer der Bruderschaft, der dieses Amt bis zum Jahr 1967 ausübte. Somit wurde bereits in der frühen Jugend das Interesse von Johannes für das Schützenwesen geweckt. Dies führte dazu, dass Johannes 1970 in die Schützenbruderschaft und die Schützenkompanie Dinschede eintrat.

Der Beginn der langen Amtszeit von Johannes Bette
Gemäß den Idealen seines Großvaters bzw. seines Vaters: „Was Du erbst von deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen“, stellte sich Johannes im Jahr 1977 zur Wahl des stellv. Geschäftsführers in der Schützenkompanie Dinschede und wurde gewählt. Drei Jahre später übernahm er die Position der stellv. Kompanieführers. Im Jahr 1983 übernahm er das Amt des Kompanieführers und führte die Kompanie bis in das Jahr 1999. Erster König von der Schützenkompanie Dinschede für Oeventrop in seiner Amtszeit, man mag es kaum glauben, war sein Vater Gisbert im Jahr 1986. Ein unvergessliches Jahr für die gesamte Familie Bette. Viele Beschlüsse aus seiner Amtszeit als Kompanieführer sind noch heute gegenwärtig. So wurde der Umbau der Dinscheder Theke und der Toilettenanlage am Strülleken durchgeführt, die Anschaffung der Dinscheder Fahnen oder der Krawatten mit dem Dinscheder Logo vorgenommen. Durch seine begeisternde und umsichtige Art die Kompanie zu führen erwarb er sich die Sympathien vieler Schützenbrüder nicht nur in Dinschede, sondern in ganz Oeventrop.


Vom Kompanieführer zum Schützenoberst
Im Jahr 1998 schied gemäß der Satzung der Bruderschaft Schützenoberst Werner Weber aus seinem Amt aus. Johannes Bette stellte sich für dieses Amt zur Wahl und wurde vor über 550 Schützenbrüdern zum vierten Schützenoberst der St. Sebastian Schützenbruderschaft Oeventrop nach dem zweiten Weltkrieg gewählt.

Verdienste
Bereits im Jahr 1992 wurde Johannes Bette mit dem Orden für Verdienste um das Schützenwesen ausgezeichnet. Im Jahr 2004 erhielt er den Orden für hervorragende Verdienste. Dieser Orden stellt die höchste Ehrung durch den Sauerländer Schützenbund dar. Um seine ungewöhnlichen Verdienste zum Wohl der Bruderschaft das I-Tüpfelchen zu verleihen, wurde er mit dem Bronze- Verdienstorden der Gemeinschaft der Europäischen Schützen (EGS) im Jahr 2016 ausgezeichnet.
Um für diesen Orden ein Gefühl zu bekommen muss erwähnt werden, dass nur vier Schützenbrüder nach dem Jahr 1948 einen Orden der EGS in Oeventrop erhalten haben. Dies waren Franz Röttger (Schützen /Kreisoberst des Kreisschützenbundes Arnsberg), Alfred Schulte (stellv. Kreisoberst des Kreisschützenbundes Arnsberg), Werner Weber (Schützenoberst) und Johannes Bette.

Dies darf nicht über seine wahren Verdienste hinwegtäuschen. In seiner gesamten bisherigen Amtszeit von 34 Jahren als Kompanieführer bzw. Schützenoberst dürfte er ca. 400 Vorstandsitzungen und ca. 75 Versammlungen, zum Wohl der Bruderschaft, vorbereitet und geleitet haben. Als Ergebnis dieser Arbeit stehen unvergessliche Momente wie zahlreiche Schützenfeste, dem Kreisschützenfest 2011 oder aber dem Jubelschützenfest 2016. Ein besonderes Augenmerk richtet Schützenoberst Johannes Bette immer auf die Schützenhalle. Der Charakter der Halle, der durch die vorherigen Generationen geprägt wurde, wurde beibehalten. Jedoch erhielt die Halle im Zuge von zahlreichen Umbaumaßnahmen ein neues Gesicht. Heute stellt sich die Schützenhalle als ein moderner Dorfmittelpunkt dar. Johannes steht für das Bild der Oeventroper Bruderschaft und repräsentiert diese vorbildlich nicht nur in Oeventrop, sondern weit darüber hinaus. Dies alles trägt dazu bei, dass die Schützenbruderschaft Oeventrop nicht nur zu einem der größten Vereine in den drei Ruhrdörfern, sondern auch innerhalb des Sauerländer Schützenbundes herangereift ist.
Angesprochen auf seine bisherige Arbeit verweist Johannes immer auf seine Vorstandskollegen und den Ehrenvorstand. „Ohne Diese wäre dies alles in unserer Bruderschaft nicht möglich“; so kommentiert Johannes Bette seine Tätigkeiten rund um das Schützenwesen. Stets verbunden mit dem Schützenwesen sind seine beiden Söhne und seine Frau Heidi. Bemerkenswert vor allem ist, dass Heidi seine Ideale über die gesamte Zeit teilt und unterstützt. Immer wenn möglich, ist sie an der Seite von Johannes zu finden.
Trotz aller Erfolge von Johannes Bette blieb ihm jedoch ein Wunsch verwehrt. In all den Jahren seiner Tätigkeit in der Schützenbruderschaft, ist es ihm trotz sechs Versuche nicht gelungen, Schützenkönig der „Vereinigten Staaten von Oeventrop“ zu werden. Interessanterweise ist es bisher auch noch keinem anderen Oberst der St. Sebastian Schützenbruderschaft geglückt, die Königswürde zu erlangen.
Die gesamte St. Sebastian Schützenbruderschaft möchte zu diesem Jubiläum gratulieren und nicht versäumen sich für diese herausragende Tätigkeit zu bedanken.

Text und Bildbearbeitung: Ferdi Geiz

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