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Ruhrtaldamen verlieren wichtiges Heimspiel gegen Lüner SV

Ruhrtaldamen verlieren wichtiges

Heimspiel gegen Lüner SV

Torfrau Miriam Köster spielte 60 Minuten überragend

Auch ein grandios haltende Torfrau Miriam Köster konnte die Heimniederlage gegen den aus Lünen angereisten Tabellendritten nicht verhindern und musste sich, obwohl sie mit 4 Toren zur Halbzeit vorne lagen, doch noch mit 2 Toren geschlagen geben.

Mit einem Sieg hatte wohl keiner der Fans gerechnet, schließlich spielten gestern der Tabellevorletzte gegen eine Spitzenmannschaft. Dass unsere Mädels sich in der ersten Halbzeit derartig in einen Rausch spielen konnten, damit hatte wirklich niemand gerechnet. Spielerinnen, Trainer und Fans waren 30 Minuten lang einfach nur happy.

Miriam hielt einfach fast alles, was auf die Bude kam und vorne machten die Mädels einen tollen Job, obwohl mit der Spielmacherin Laura Gierse und Lisa Frideritzi zwei leistungsstarke Damen wegen Krankheit und Verletzung fehlten. Insgesamt war es ein sehr torarmes Spiel, das Ruhrtal bis zur Pause mit 8:4 deutlich anführte.

Leider war in der zweiten Halbzeit von dieser tollen Leistung nichts mehr zu spüren. Durch extrem viele technische Fehler kam Lünen immer wieder in Ballbesitz und konnte sich immer näher an Ruhrtal heranpirschen. In der zweiten Halbzeit erzielten die Ruhrtaldamen ganze mickerige 6 Tore, das ist einfach zu wenig. Zudem machte die Lüner Deckung nach der Pause einen bombigen Job und ihre Torfrau glänzte ebenso wie unsere Miriam Köster.

Nach zwanzig Minuten war es dann so weit, Lünen hatte den Rückstand zum 13:13 aufgeholt. Ruhrtal konnte sich noch einmal aufbäumen und führte in der 55. Minute mit 14:13. Zwei Minuten spätere stand es aber 14:15 und Lünen konnte mit dem Schlusspfiff noch das 16-te Tor werfen. Erfolgreichste Torschützin war einmal mehr Sina Wolf!

Nach dem Spiel war unseren Mädels die große Enttäuschung anzusehen! Das ist verständlich, aber sie können auch stolz auf die erste Halbzeit sein, in der sie eines der besten ihrer Spiele in der Ruhrtalhalle zeigte. Das gibt Hoffnung, der Abstieg ist noch lange keine beschlossene Sache: Kopf hoch Mädels! Geht nicht – gibt´s nicht!

Es spielten:

Miriam Köster, Theresa Humpert (Torfrauen), Julia Feldmann, Celine Brouwer, Hannah Wolf (2), Alina Voigt, Julia Iken, Nane Vollmer (2), Lena Vernholz, Sina Wolf (5), Lisa Wolf (2), Sofia ten Haaf, Marie-Sophie Miese (2), Rita Brouwer (1).

Trainer Jörg Humpert sagte nach dem Spiel:

Meine Mannschaft hat unglaublich in dieses Spiel investiert und dies hätte mindestens ein Unentschieden verdient gehabt. Die ein oder andere Schiedsrichterentscheidung hat uns auch stark benachteiligt, wenn dann noch eklatante Fehler der Spielerinnen dazu kommen, die wir vorab schon besprochen hatte, dann kommt es zu solchen Ergebnissen. Dann darf man sich hinterher nicht wundern, dass man statt mit 2 Pluspunkten mit 0 Punkten da stehst. Vom kämpferischen her kann ich meiner Mannschaft überhaupt keinen Vorwurf machen, aber man hat deutlich gespürt, dass uns starke Spielrinnen im Rückraum fehlen. Dazu kam dann noch das Pech mit den zahlreichen Pfosten- und Lattenwürfen, dann wehrt Miriam 2 Strafwürfe ab, die erst im Nachwurf eingelocht werden konnten und so hat es dann eben nicht zum Sieg gereicht!

Text und Fotos: Franz-Josef Molitor

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Torfrau Miriam Köster spielte überragend


Sina Wolf war erneut erfolgreichste Werferin

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Lisa Wolf

Alle Bilder finden Sie unter:

https://www.flickr.com/photos/oeventrop_people/albums/72157688512629336

 

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