Leserbrief zur Anliegerversammlung der Wunne, Herfweg u.a. am 22.1.26

Obschon wohnhaft „auf`m“ Herfweg in Oeventrop und ordnungsgemäß von der Stadt Arnsberg benachrichtigt, bin ich doch eher zufällig am gestrigen späten Nachmittag in unserer wunderschönen Schützenhalle gelandet. Was ich dort erleben durfte hat wahrscheinlich die meisten Protagonisten nicht weiter überrascht – für meinen naiven und etwas einfach gestrickten Geist war es allerdings zuerst lustig, danach desillusionierend und in der Nachbetrachtung auch sehr erschreckend.

Doch von Anfang an. Pünktlich um 17:30 wurden die zahlreich erschienenen Anwohner der in Frage kommenden Umgehungsstrassen begrüßt.

Danach eine für mich äußerst detaillierte, objektive und sehr verständliche Vorstellung des Projektleiters. Auf sämtliche jeweiligen Vor- und Nachteile, etwaige Bedenken und absolute Ausschlusskriterien wurde explizit hingewiesen.

Die darauf folgende offene Diskussion war, bis auf wenige Ausnahmen geprägt, von subjektiven Interessen, destruktiven Vorschlägen und nicht angemessenen Forderungen und Anschuldigungen. Insbesondere der Vorwurf der „Ergebnisorientierten Planung“ läßt mich ratlos zurück. Zusammenfassend fühle ich mich fast genötigt einen vielzitierten Kalenderspruch(?) zu ergänzen : „Manche Menschen haben soviel Ahnung und Glauben, da ist kein Platz mehr für Wissen und Solidarität“

Christof Donner